Fellow im Fokus: Julian Waldmann

Julian Waldmann aus dem 32. Jahrgang gibt Einblicke in seine Company Mission bei Siemens

Studium: M.Sc. Maschinenbau & Management/Maschinenwesen, TU München.

 

Wie würdest Du Deine Company Mission in einem Satz beschreiben?

Ich bündele und strukturiere das Siemens Know-how im Bereich Additive Manufacturing (AM) zu einem Beratungsportfolio, um externe Kunden bei der Einführung von AM bis zur industrialisierten Produktion zu unterstützen und anhand von Pilotanwendungen zu verproben.

 

Was macht gerade dieses Projekt so spannend?

Das Center of Competence Additive Manufacturing (CoC AM) in Erlangen ist innerhalb der Division Digital Factory der Siemens AG das Wissenszentrum und Businessunit-übergreifender Vernetzungspunkt für Additive Manufacturing (AM). Mein Fokus liegt daher in der internationalen Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Divisionen mit unterschiedlichen Interessensschwerpunkten an AM (von CAx-Software, Automatisierungskomponenten für 3D-Drucker bis zur Auftragsfertigung von Teilen). Besonders spannend ist das Zusammenführen dieser verschiedenen Denk- und Herangehensweisen und unterschiedlichen Fähigkeitsschwerpunkten in einem Consultingportfolio. Mit diesem Know-how sollen externe Kunden einheitlich (»one face to the customer«) und entlang der gesamten Wertschöpfungskette unterstützt werden.

 

Gab es Überraschungen während dem Projekt?

Eines Tages hatte ich eine Einladung unseres Segmentleiters (einer Führungskraft von über 9000 Mitarbeitern) in meinem Postfach mit der Bitte, ihm mein Projekt vorzustellen. Die Möglichkeit, von Anfang an Verantwortung im Rahmen meines Projektes zu übernehmen, war für mich der beeindruckendste Aspekt am Collège.

 

Wie siehst Du die Seminare am Collège?

Neben den »klassischen« Themen wie zum Beispiel Corporate Finance, die man als tägliches Handwerkszeug benötigt, gab es auch Formate, die mich motiviert haben, über den Tellerrand zu schauen. Besonders möchte ich die Masterclass von Christian Greco, Direktor des Ägyptischen Museums in Turin nennen, der mit enormer Begeisterung über die Vereinbarkeit von wirtschaftlichen Gesichtspunkten bei der Führung eines Museums im digitalen Zeitalter gesprochen hat. Am Collège kann man sich Wissen aneignen, ein Netzwerk aufbauen und sich als Persönlichkeit weiterentwickeln.

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